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Verkaufspreis-Rechner: vom Wareneinsatz zum Kartenpreis
Berechnen Sie aus den Kosten einer Portion den Nettoverkaufspreis und den Bruttopreis für die Karte – über eine Ziel-Wareneinsatzquote oder einen Kalkulationsfaktor.
Verkaufspreis berechnen
Eingaben
Netto, zum Beispiel aus der Rezeptkalkulation.
Der Anteil des Nettopreises für Zutaten, den Sie anstreben.
Voreingestellt sind 7 %. Tragen Sie den Satz ein, der für Ihr Angebot gilt.
Ergebnis
Für ein Ergebnis fehlt noch: Wareneinsatz pro Portion und Ziel-Wareneinsatzquote.
Gerechnet wird in Ihrem Browser, ohne Anfrage an unseren Server. Die Werte stehen in der Adresse dieser Seite – so lässt sich eine Rechnung als Link teilen. Haben Sie der Messung zugestimmt, erfasst Cloudflare Web Analytics diese Adresse mit dem Seitenaufruf.
Kurz erklärt
Der Nettoverkaufspreis ist der Wareneinsatz pro Portion geteilt durch die Ziel-Wareneinsatzquote – oder, gleichwertig, der Wareneinsatz mal Kalkulationsfaktor. Der Bruttopreis auf der Karte ist der Nettopreis plus Mehrwertsteuer.
So wird der Verkaufspreis berechnet
Beide Methoden führen zum selben Preis, wenn Faktor und Quote zueinander passen: Faktor = 100 ÷ Quote.
Nettopreis = Wareneinsatz pro Portion ÷ (Ziel-Wareneinsatzquote ÷ 100)Nettopreis = Wareneinsatz pro Portion × KalkulationsfaktorBruttopreis = Nettopreis × (1 + MwSt.-Satz ÷ 100)Mehrwertsteuer = Bruttopreis − NettopreisNach dem Runden: Wareneinsatzquote = Wareneinsatz ÷ (gerundeter Bruttopreis ÷ (1 + MwSt.-Satz ÷ 100)) × 100
Begriffe
- Nettopreis
- Der Preis ohne Mehrwertsteuer – der Umsatz Ihres Betriebs.
- Bruttopreis
- Der Preis inklusive Mehrwertsteuer, den Gäste auf der Karte lesen und bezahlen.
- Kalkulationsfaktor
- Das Vielfache des Wareneinsatzes, das als Nettopreis verlangt wird.
Rechenbeispiel: Hauptgericht mit 4,20 € Wareneinsatz
Ein Hauptgericht hat einen Wareneinsatz von 4,20 € pro Portion. Die Ziel-Wareneinsatzquote ist 28 %, der Mehrwertsteuersatz 7 %, und der Kartenpreis wird auf 0,50 € aufgerundet.
| Wareneinsatz pro Portion | 4,20 € |
|---|---|
| Ziel-Wareneinsatzquote | 28 % |
| Mehrwertsteuersatz | 7 % |
| Bruttopreis aufrunden auf | 0,50 € |
Rechenweg
- Nettopreis: 4,20 € ÷ 0,28 = 15,00 €
- Bruttopreis: 15,00 € × 1,07 = 16,05 €, darin 1,05 € Mehrwertsteuer
- Aufgerundet auf 0,50 €: 16,50 € brutto, also 15,42 € netto
- Wareneinsatzquote nach dem Runden: 4,20 € ÷ 15,42 € × 100 = 27,2 %
- Vor dem Runden entspricht das einem Kalkulationsfaktor von 3,57.
Auf der Karte steht das Gericht für 16,50 €. Pro Portion bleiben 11,22 € Rohertrag.
Alle Werte sind Beispiele zur Veranschaulichung, keine Richtwerte.
Was das Ergebnis bedeutet
Der berechnete Preis sorgt dafür, dass der Wareneinsatz den Anteil am Preis hat, den Sie sich vorgenommen haben – er deckt nicht automatisch alle Kosten. Personal, Miete, Energie und Gewinn müssen aus dem Rohertrag kommen.
Runden Sie auf einen Kartenpreis, der zu Ihrem Haus passt. Aufrunden senkt die Wareneinsatzquote ein wenig; der Rechner zeigt, um wie viel.
Prüfen Sie den Preis gegen das, was Gäste für das Gericht zu zahlen bereit sind. Liegt er deutlich darüber, hilft eher ein günstigeres Rezept als eine höhere Quote.
Häufige Fragen
Wareneinsatzquote oder Kalkulationsfaktor – was ist richtig?
Beides; es ist dieselbe Rechnung. Eine Ziel-Wareneinsatzquote von 25 % entspricht einem Faktor von 4, eine Quote von 30 % einem Faktor von rund 3,33. Nehmen Sie, was in Ihrem Betrieb üblich ist.
Warum wird der Bruttopreis gerundet und nicht der Nettopreis?
Weil Gäste den Bruttopreis lesen und bezahlen. Der Rechner rundet ihn auf und rechnet daraus Nettopreis und Wareneinsatzquote zurück, damit Sie sehen, was der runde Preis tatsächlich bedeutet.
Deckt dieser Preis alle meine Kosten?
Nicht automatisch. Die Methode stellt sicher, dass der Wareneinsatz einen festen Anteil am Preis hat. Ob der Rest für Personal, Gemeinkosten und Gewinn reicht, hängt von Ihren übrigen Kosten ab.
Welchen Mehrwertsteuersatz soll ich eintragen?
Den Satz, der für Ihr Angebot gilt. Der Rechner ist mit 7 % voreingestellt; Sie können jeden Satz eintragen. Welcher Satz im Einzelfall gilt, klären Sie mit Ihrer Steuerberatung.
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Die Rechner helfen bei der Kalkulation; sie sind keine Steuer- oder Finanzberatung. Prüfen Sie Steuersätze und Ergebnisse für Ihren Betrieb.